Warś das?
Die Stadt nennt sich „essbar“, seit sie kostenlos Hochbeete an Bürger:innen verteilt, die diese auf ihrem Grundstück so aufstellen, dass Passant:innen und Passanten im Vorbeigehen ernten können. Die Zahl der Beete wuchs und mit ihr die Essbare Stadt. Unser Beet auf dem Dach der Zentralbibliothek ist eines der vielen. Aus erster Hand wissen wir, dass es auch weiterhin Interessierte gibt. Aber jetzt scheint Schluss zu sein, einfach so, ohne Kommentar oder Info? Im Umweltamt ist wohl auch niemand mehr zuständig? Schade!

Zum Glück gibt es viele tolle Eigeninitiativen der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die nicht für jeden, aber für sich und sicher auch für andere Gemüse und Obst anbauen. Einige Tipps für Menschen, die auch aktiv werden möchten, gibt es auf https://www.duesseldorf.de/nachhaltigkeit/aktuelles/essbare-stadt-duesseldorf, und falls das nicht reicht, wir vermitteln gerne, wenn es um eine Fläche oder den nächst gelegenen Gemeinschaftsgarten geht.
Der Ernährungsrat Düsseldorf setzt sich ein für eine gesunde, gute und nachhaltige Lebensmittelversorgung der Menschen in Düsseldorf. Dazu gehört auch der eigene Gemüseanbau! Von dem Szenario, dass Urban Gardening wirklich die Versorgung absichert, sind wir meilenweit entfernt und daran glaubt wohl auch niemand so wirklich bei den Flächenpreisen, aber dass die eigenen, selbst geernteten Tomaten super schmecken und zum Umdenken über das, was auf den Teller kommt, anregen, ist ein großer Schritt in Richtung gute, verantwortungsbewusste Ernährung.
